
Fällt die Jahresendrally ins Wasser? Nasdaq 100, Palo Alto, CrowdStrike, Intel, AMD, Bitcoin
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Herzlich willkommen zu „Märkte und Trends am Morgen“ am Montag, den 26. Oktober, um 8:10 Uhr. Eine spannende Börsenwoche beginnt, und wir nähern uns dem Monatsende mit wichtigen Highlights. Mitten in der Berichtssaison steht die US-Notenbanksitzung am Mittwoch nach Börsenschluss an, gefolgt von den Quartalszahlen einiger großer Tech-Unternehmen um 22 Uhr. Die entscheidende Frage ist, ob die Jahresendrally ins Wasser fällt oder ob alles nach Plan läuft und man sich weiterhin vorbereiten sollte.
Wir starten direkt mit Nasdaq, Dow Jones und S&P 500. Der Börsenstart am Freitag war holprig. Kurz nach Börsenschluss gab es einen Tweet von Donald Trump, der am Wochenende für Aufsehen sorgte. Rückblickend auf die Börsenwoche gab es keine großen Veränderungen bei den Trendsignalen. Der Handel am Freitag nach 22 Uhr und am Wochenende war relativ dünn. Eine Meldung, die am Wochenende verstärkt aufkam, betrifft die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran und deren Auswirkungen auf den Ölmarkt.
Der Ölpreis ist zwischenzeitlich deutlich und stark angestiegen. Am Freitag stieg er um knapp über 3 % und testete das Jahreshoch erneut an, lief sogar zeitweise darüber hinaus. Dies drückt auf die traditionellen Märkte und bringt Inflationsszenarien mit sich, die weitere Zinserhöhungen durch die Notenbanken bedeuten könnten. Donald Trump kündigte am Wochenende an, dass die USA den Iran nicht angreifen werden. Diese Ankündigung erfolgte nur 48 Stunden, nachdem er eine große Operation in Aussicht gestellt hatte. Dies führt zu extrem hoher Volatilität und Unsicherheit an den Märkten, insbesondere bei Chipaktien, dem Ölmarkt und den Renditen am Anleihenmarkt. Die zweijährigen und langfristigen Anleihen sind nicht nur in den USA, sondern auch in vielen anderen Ländern deutlich gestiegen.
Wir werfen einen genaueren Blick auf die Entwicklung des Brent-Ölpreises. Die Übernachtindikation zeigt ein Minus von knapp 5 %, nachdem zuvor am Freitag ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen war. Wir haben hartnäckige Widerstände durchbrochen, und der Ölpreis bleibt intakt. Unser Märkte- und Trends-System zeigt, dass seit Jahresbeginn nicht nur der Ölpreis, sondern auch viele wichtige Rohstoffe wie Edelmetalle und Lebensmittelpreise stark gestiegen sind. Dies verstärkt die Inflationsrisiken und lässt die Aussicht auf Zinssenkungen schwinden, was wiederum auf die Märkte drückt.
Der S&P 500 bleibt relativ stark. Wir werden uns den Verlauf gleich noch genauer ansehen. Aktuell prüfen wir die Entwicklung des Brent-Ölpreises. Wir sehen einen leichten Abschlag von 1,5 %. Am Freitag sind wir beim Brent-Ölpreis über 115 Dollar gestiegen und haben das Jahreshoch überschritten, was sich nicht förderlich auf den traditionellen Markt auswirkt.
Betrachten wir die US-Indizes im Allgemeinen. Die Indizes befinden sich in einer anhaltenden Abkühlungsphase, nicht nur an der Technologiebörse Nasdaq 100, wo eine höhere Volatilität zu beobachten ist. Auf der Webseite von „Märkte und Trends“ können Sie sich die großen Indizes genauer ansehen. Der Nasdaq 100 bleibt etwas ausgebombt. Nach einer überhitzten Phase befinden wir uns nun in einer deutlichen Konsolidierung, die fast einer Korrektur von 10 % von den letzten Bewegungshochs bei 31.400 Punkten entspricht. Diese Konsolidierung ist nach wie vor positiv zu bewerten, da die Märkte zuvor überhitzt waren. Die Überkauftheit wird nun abgebaut, und mit den wichtigen Highlights dieser Woche könnten die Märkte möglicherweise eine kräftige Gegenbewegung erleben.
Am Mittwoch stehen der Zinsentscheid und nach Börsenschluss die Zahlen großer Tech-Unternehmen an. Der Dow Jones zeigt eine leichte Erholungsphase und Rotation in einer Gegenbewegung. Am Freitag vor dem Wochenende haben sich viele Marktteilnehmer aufgrund der Ungewissheit zurückgezogen. Dies sind jedoch kurzfristige Momentaufnahmen. Wichtig ist ein Weitblick. Der Dow Jones ist seit April um knapp 8 % im Plus, und der Trend ist weiterhin intakt.
Der S&P 500 befindet sich nach wie vor in der Nähe seiner Rekordhöchststände, nur 1-2 % darunter. Dies ist ein breit aufgestellter Index, der nicht nur aus Tech-Unternehmen besteht, sondern aus den 500 größten US-amerikanischen Unternehmen mit einem Mix aus Old Economy-Werten, Tech-Unternehmen, Konsumwerten und Banken. Daher ist die Situation entspannt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man Ruhe bewahren sollte. Es bestehen gute Chancen, dass diese Handelswoche wichtige Entscheidungen bringt. Entweder folgt auf diese Konsolidierung, eventuell bis zu einer Korrektur, eine kräftige Gegenbewegung und eine Jahresendrally.
Statistiken zeigen, dass die Indizes, insbesondere der S&P 500, nach den Zwischenwahlen seit 1942 in den folgenden zwei Quartalen deutlich zugelegt haben. Im Durchschnitt stiegen sie nach den Zwischenwahlen in den kommenden Monaten um 16 %. Es gab keinen Fall, in dem die Märkte nach den Zwischenwahlen stärker korrigierten. Diesen Beitrag können Sie auf der Profilseite von „Märkte und Trends“ nachlesen, wo regelmäßig Updates zu einzelnen Werten oder Indizes veröffentlicht werden. Die Registrierung ist kostenfrei, aber auf maximal 100 Registrierungen pro Tag begrenzt, da wir uns noch in der Beta-Phase befinden.
Diese Woche ist entscheidend. Neben dem Zinsentscheid am Mittwoch liegt der Fokus auf dem Earnings-Kalender. Die Jahresendrally könnte sich an der Zusammensetzung der drei Indizes Dow Jones, Nasdaq 100 und S&P 500 festmachen, die unterschiedlich sind. Der Knackpunkt könnte Mittwochabend sein, wenn weitere wichtige Unternehmen ihre Zahlen liefern und Impulse setzen.
Der Mittwoch ist der absolute Höhepunkt der Woche, sowohl wegen des Zinsentscheids als auch der Quartalszahlen. Aber auch der Dienstag könnte spannend werden. Nach Börsenschluss erhalten wir die Zahlen von Robinhood, die für den Bitcoin- und Kryptomarkt sowie die gesamten Transaktionen auf den traditionellen Märkten von Bedeutung sein dürften. Vor US-Handelsstart, nicht zu vergessen die Zeitumstellung auf Winterzeit, werden wir unsere regulären Sendezeiten beibehalten, also um 15:30 Uhr starten. Visa wird ebenfalls nach Börsenschluss seine Quartalszahlen veröffentlichen.
Am Mittwoch könnte es zu Schwankungen am Markt kommen. Es wäre sogar wünschenswert, wenn die Marktschwäche anhält, um die Chancen für eine Gegenbewegung zu steigern. Mit der Bekanntgabe des Zinsentscheids und den Quartalszahlen von Microsoft, Alphabet, FedEx und T-Mobile US (einer Tochter der Deutschen Telekom) sowie Eli Lilly, Mastercard und Caterpillar wird die Woche sehr ereignisreich. Am Donnerstag nach Börsenschluss folgen Amazon, Intel, Coinbase, Strategy und Starbucks mit ihren Zahlen. Am Freitag vorbörslich liefern Chevron und Exxon Mobil ihre Zahlen.
Diese Woche wird sehr volatil bleiben. Aber wenn sie erst einmal hinter uns liegt, könnte der Start in den November positiv ausfallen. Statistisch gesehen sind November und Dezember sehr starke Börsenmonate. Obwohl es nur Statistiken sind, bin ich zuversichtlich, dass nach der Konsolidierung im Oktober die Monate November, Dezember, Januar, Februar und März sehr starke Börsenmonate werden könnten.
Letzte Woche sprachen wir über Palo Alto und Crowdstrike. Am Freitag haben sich diese Titel gut geschlagen und waren gefragt, möglicherweise aufgrund des Gesamtthemas. Die Cybersecurity-Aktien dürften nach der Konsolidierung stärker gefragt sein, da künstliche Intelligenz uns in Zukunft stark beschäftigen wird. Palo Alto und Crowdstrike sind hier Top-Unternehmen und absolute Favoriten. Wir haben gesehen, dass es Aktien gibt, die besser laufen als der Gesamtmarkt. Am Freitag, trotz der allgemeinen Trübsalstimmung, waren Crowdstrike und Palo Alto die absoluten Tagesgewinner. Einen Beitrag dazu finden Sie auf „Märkte und Trends“.
Für Crowdstrike gibt es Ziele, die unser System ermittelt hat. Am Freitag stieg die Aktie um 8 % nach oben, nach der Konsolidierung, die wir bereits am Donnerstag besprochen hatten. Das Ziel ist, die letzten Bewegungshochs oder Rekordhöchststände anzusteuern. Für unsere Zuschauer haben wir im Chart kurzfristige und allgemeine Trendziele aufgebaut, die Sie sich in Ruhe ansehen können. Ein Klick im oberen Bereich des Charts genügt. Dies sind keine Kaufempfehlungen oder Anlageberatungen, sondern Bewertungen unseres Systems.
Betrachten wir die kurzfristigen Ziele: Am 10. Dezember gab es ein Kaufsignal im überverkauften Bereich. Die Aktie ist dann noch etwas tiefer gegangen. Unser System prognostiziert aufgrund der gesammelten Marktdaten ein übergeordnetes Ziel von bis zu 323 US-Dollar für die kurzfristigen Ziele. Bei den ganz großen Trendzielen sind wir noch sehr ambitioniert. Die Crowdstrike-Aktie wird als Megatrend-Aktie eingestuft, da wir alle fünf großen Ziele bereits im August erreicht haben. Es gibt verlängerte Kursziele, wenn die Aktie aufgrund ihres Momentums besser läuft als die gesammelten Daten. Unser System sagt, dass Ziele bis 314 US-Dollar nicht ausgeschlossen sind.
Palo Alto, das wir stärker favorisiert hatten, zeigt bei den kurzfristigen Zielen ebenfalls ein positives Bild, wie bereits am Donnerstag erwähnt. Crowdstrike ist im allgemeinen Trend besser gelaufen, und Palo Alto könnte kräftiger mitziehen. Die Wertpapierkennnummer MR8Z39 wurde ausgewählt, da unser Märkte- und Trends-System kurzfristige Kaufsignale und eine relative Stärke geliefert hat. Sie können sich zu jeder einzelnen Aktie, ob Palo Alto, Crowdstrike, S&P 500, DAX, Gold, Silber, Bitcoin oder Chipwerte, die kurzfristigen Ziele und aktiven bzw. nicht mehr aktiven Trendsignale im Chart ansehen. Sie werden täglich über die Bewertung des Handelstages informiert.
Die Handelsidee hat momentan knapp 12 % zugelegt. Crowdstrike dürfte ebenfalls deutlich zugelegt haben. Wer bei Palo Alto erste Positionen aufgebaut hat, sollte den Trend fortsetzen. Mit der Wertpapierkennnummer MR8Z39 und einer Laufzeit bis zum 19. März sind wir am Freitag bei 380 US-Dollar aus dem Handel gegangen, mit einem Cap-Bereich von 330 Dollar. Das bedeutet, wir sind tief im Geld. Wenn wir über 330 Dollar bleiben, gibt es eine maximale Rendite von knapp 29 % bis zum Laufzeitende am 19. März. Man bezahlt jetzt 3,46 Euro für den Optionsschein, der bei 3