
BITCOIN auf $300.000 wegen DEBASEMENT-TRADE?! 🤯 WALL STREET mit BULLISCHEN PROGNOSEN! 🔥
AI Summary
Hallo und herzlich willkommen zurück auf dem Blocktrainer YouTube-Kanal. Heute behandeln wir spannende Themen, insbesondere die Aussagen von BlackRock und das Power Law, sowie die Auswirkungen der jüngsten Kommentare von Federal Reserve Chef Kevin Wash auf Bitcoin. Der Bitcoin-Kurs liegt aktuell bei 78.701 US-Dollar, was 68.000 Euro entspricht, und die Blockzeit ist 964.732. Der Kurs hatte sich nach den Äußerungen von Kevin Wash in Jackson Hole, wo er die Inflation basierend auf dem PCE-Index als nicht gut darstellte, kurzzeitig auf 76.000-77.000 US-Dollar abgeschwächt. Dies führte zu einer sofortigen Erwartung einer möglichen Zinserhöhung durch die Fed im Jahr 2026, wobei die Wahrscheinlichkeit von 55-56% auf fast 70% stieg. Hohe Zinsen führen in der Regel zu weniger Kapital an den Finanzmärkten.
Das eigentliche Dilemma zeigt sich jedoch in der Entwicklung der US-Dollar-Geldmenge. Während der Corona-Pandemie wurde ein Drittel aller jemals geschaffenen US-Dollar erzeugt, was einen Anstieg von 15,4 auf 21,7 Billionen US-Dollar bedeutet. Obwohl es danach eine leichte restriktive Geldpolitik gab, steigt die Geldmenge seit einiger Zeit wieder an, ohne dass wir uns in einem richtigen Quantitative Easing befinden. Diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit von Bitcoin, da der US-Dollar immer mehr an Wert und Vertrauen verliert. Kurzfristige Zinserhöhungen können die Inflation zwar etwas abschwächen, ändern aber nichts an der langfristigen Richtung der Geldemission.
Dieses sogenannte "Debasement Trade"-Narrativ treibt die Märkte an: Der US-Dollar und Fiat-Währungen verlieren an Vertrauen, während Bitcoin und andere Vermögenswerte gewinnen. Die Menschen flüchten in diese Werte, da sie keine Dollars oder Staatsanleihen halten möchten und sogar Sorge um die Wirtschaft haben, die durch dieses Geldsystem gestützt wird. Dies erklärt die wiedererstarkte Beliebtheit von Edelmetallen wie Gold und insbesondere Bitcoin. Nach einer extremen Liquidierungskaskade verzeichneten Bitcoin Spot ETFs massive Zuflüsse, was ein positives Zeichen ist und zeigt, dass der Abverkauf nicht nachhaltig war. Das Finanzministerium kaufte Anleihen zurück, was das Narrativ stärkte, dass Geld in Werte zurückgeholt wird. Ray Dalio riet angesichts der drohenden Schuldenkrise zum Verkauf von Anleihen und zum Kauf von Gold und Bitcoin. Bloomberg griff dies auf und betonte, dass Bitcoin dank BlackRock und ETFs immer mehr zum Mainstream wird und zusammen mit Gold als Absicherung gegen fiskalische Ängste dient.
Die Loslösung von Bitcoin vom Nasdaq wird immer deutlicher. Während es Phasen gibt, in denen Bitcoin und Technologieaktien korrelieren, zeigt sich jetzt das Gegenteil: Bitcoin korreliert zunehmend mit Gold, was seine Beliebtheit in unsicheren Phasen unterstreicht. BlackRock sieht Bitcoin zunehmend als Risikoschutz, insbesondere in Krisenphasen. Bernsteins Analysehaus prognostiziert, dass Bitcoin in drei Jahren auf 300.000 US-Dollar steigen wird, angetrieben durch die Entwertung des Dollars und Bitcoins Rolle als Absicherung. Allerdings sollten solche Prognosen mit Vorsicht genossen werden, da Bernstein in der Vergangenheit auch schon falsche Vorhersagen gemacht hat.
Robbie Mitchnick, Global Head of Digital Assets bei BlackRock, betonte in einem Interview, dass Bitcoin zwar Eigenschaften eines "Risk-on"-Assets aufweist (neu, volatil), aber fundamentale Risiko- und Renditetreiber in vielen Fällen darauf hindeuten, dass es sich entgegengesetzt zu traditionellen Anlageklassen verhält. Es gibt Phasen, in denen Bitcoin spekulativ gehandelt wird und sich wie ein "Risk-on"-Asset verhält, aber auch Phasen, in denen es sich wie ein "Risk-off"-Asset verhält, was in den letzten Wochen stärker in den Vordergrund gerückt ist. Langfristig sehen institutionelle Anleger Bitcoin als sicheren Hafen, eine Wahrnehmung, die sich erhärtet, auch wenn kurzfristige Hypes wie KI das Bild trüben können.
Ein spannendes Modell zur Orientierung für Bitcoin-Investoren ist das Power Law. Julian Timmer von Fidelity Investments hat kürzlich wieder auf dessen Entwicklung hingewiesen, insbesondere darauf, dass Bitcoin die Widerstandslinie des Power Law gehalten hat. Das Power Law stellt eine logarithmische Darstellung von Wert und Zeit dar und kann auf verschiedene Phänomene angewendet werden, nicht nur auf den Bitcoin-Kurs, sondern auch auf nicht-leere Bitcoin-Adressen im Verhältnis zur Zeit seit dem Genesis-Block oder Preis und Bitcoin-Adressen. Es zeigt sich, dass der Bitcoin-Kurs immer um eine zentrale Power-Law-Linie herumschwankt, auch wenn die oberen und unteren Korridore, die aus historischen Daten abgeleitet wurden, sehr breit gefasst sind und an sich weniger relevant sind als die Annäherung an die grüne Mittellinie.
Das Power Law ist ein valides Modell für Netzwerkeffekte, wie man es auch beim Wachstum von Städten oder der Effizienz des Stoffwechsels von Organismen beobachten kann. Es ist daher nicht verwunderlich, dass es auch auf Bitcoin zutrifft. Allerdings gibt es einen entscheidenden Punkt: Das Power Law bildet den US-Dollar als Bewertungseinheit nicht adäquat ab, da dessen Geldmenge zentral und potenziell willkürlich erhöht werden kann. Dies kann dazu führen, dass das Power Law auf lange Sicht nach oben durchbrochen wird, wenn der Dollar stark entwertet. Es ist auch möglich, dass die Widerstandsbänder des Power Law zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden, da viele Anleger daran glauben, obwohl die Korridore irrelevant sind.
Aktuelle Prognosen basierend auf dem Power Law sehen Bitcoin bei etwa 170.000-190.000 US-Dollar. Für 2030 wird ein Kurs von 490.000 US-Dollar prognostiziert, mit einem Korridor zwischen 175.000 und 1,493 Millionen US-Dollar. Im Jahr 2040 könnte Bitcoin laut Power Law bei 4,7 Millionen US-Dollar liegen, mit einem Spitzenwert von 10,4 Millionen und einem Tiefstwert von 1,6 Millionen. Diese Prognosen sind optimistisch und könnten eintreffen, wenn das Power Law intakt bleibt und der Dollar seine Kaufkraft stabil hält. Sie machen auch die "Moon-Prognosen" von Investoren wie Michael Saylor realistischer.
Das Power Law ist ein faszinierendes Modell zur Modellierung von Wachstumsraten, aber die zentrale Natur des US-Dollars bleibt eine Unwägbarkeit. Es kann uns bullisch stimmen, aber Modelle funktionieren nur so lange, bis sie es nicht mehr tun. Der Markt entscheidet letztendlich den wahren Preis. Szenarien wie extreme Deflation durch KI oder eine starke Depression könnten das Modell brechen.
Die Frage nach einem geeigneten Kaufkraftstandard, um das Power Law präziser zu bewerten, wird aufgeworfen. Gold könnte eine Option sein, folgt aber selbst einem Power Law. Bitcoin, als einziges wirklich begrenztes Gut, könnte theoretisch die beste Bewertungsgrundlage für alles andere sein.
Kritik wird an Kopia Georg von der Frankfurt School of Finance geübt, der behauptet, Bitcoin-Investoren würden illegale Aktivitäten unterstützen. Diese Argumentation sei absurd, da auch Kunst, Dollar oder Euro für Geldwäsche genutzt werden, und zwar weitaus häufiger. Bitcoin stehe für souveräne Freiheit, und Probleme, die aus freiem Handeln entstehen, müssen auf einer anderen Ebene gelöst werden, nicht durch Kontrolle des Geldmittels. Die Annahme, dass Geldpressen die Wirtschaft ankurbelt, wird ebenfalls als falsch dargestellt. Historische Daten zeigen, dass mehr Inflation zu weniger Wirtschaftswachstum führt, während ein Goldstandard mit geringer Inflation zu hohem Wirtschaftswachstum und den größten Errungenschaften führte.
Die Möglichkeit, dass Staaten Bitcoin-Halter enteignen könnten, wird diskutiert. Obwohl theoretisch möglich, ist die Realität komplexer. Es gibt immer Länder, die freiheitliche Prinzipien hochhalten, und Kapital kann abfließen, was drakonische Maßnahmen unwirksam macht. Die USA zeigen Tendenzen, Bitcoin-Transaktionen zu schützen. Ein globales Verbot von Self-Custody-Coins ist unwahrscheinlich, da Bitcoin in vielen Volkswirtschaften zu stark verankert ist.
Self-Custody bietet Schutz vor Enteignung durch Börsen, die anfällig für Fehler oder Inside-Jobs sind. Im Falle von drakonischen Maßnahmen in einem Land ermöglicht Self-Custody die Flucht in ein Bitcoin-freundliches Land mit liquidem Zugriff auf die eigenen Mittel. Historische Beispiele wie das Goldhandelsverbot in den USA zeigen, dass der Besitz von Werten außerhalb des staatlich kontrollierten Systems langfristig von großem Vorteil sein kann.
Die EU könnte zerfallen, aber andere große Wirtschaftsmächte wie China stehen ebenfalls vor Herausforderungen, die durch ihre sozialistischen Kontrollsysteme verstärkt werden. Chinas wirtschaftlicher Aufstieg wird auf Freihandelsabkommen und anarchokapitalistische Sonderwirtschaftszonen zurückgeführt, nicht auf den Sozialismus. Die EU und andere Nationen sind in einem Wettlauf um die schlechteste Wirtschaftspolitik, und die langfristige Akkumulation physikalischer Kraft in der Wirtschaft entscheidet.
Die Diskussion über die geplante Versteuerung von Bitcoin in Deutschland ist ruhig geworden. Es wird vermutet, dass dies eine taktische Ruhe vor dem Sturm sein könnte, um den Widerstand der Bürger zu untergraben. Sollte das Thema wieder aufkommen, ist erneuter Widerstand notwendig. DAC8 wird als potenzielle Sicherheitsgefahr für Bitcoin-Halter in Frankreich und der EU gesehen, da die zentrale Erfassung von Daten über Bürger in der Geschichte zu katastrophalen Folgen geführt hat.
Abschließend wird auf die BTC Prag Konferenz hingewiesen, die vom 6. bis 8. Mai 2027 stattfindet. Frühbucher erhalten die besten Preise, und mit dem Code "Blocktrainer" gibt es 10% Rabatt.