
Nasdaq 100: Heftiger sell-off! | Rohstoffe | AMD | Intel | Nebius | Meta | Moderna
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Herzlich willkommen zu "Märkte und Trends" am Freitag, den 23. Oktober. Die jüngsten Entwicklungen am US-Aktienmarkt haben gestern für ein ordentliches "Schlachtfest" gesorgt, insbesondere bei Chip- und KI-Aktien, die unter Druck gerieten. Der Nasdaq 100 verlor fast 3 %, was die größte Tagesbewegung seit dem 5. Juni darstellte und eine Marktkapitalisierung von fast 1,2 Billionen US-Dollar vernichtete. Die zentrale Frage ist nun, ob dies eine gesunde Korrektur oder der Beginn eines längeren Abwärtstrends ist.
Die Experten raten zur Ruhe, da Panik noch nie ein guter Ratgeber war. Konsolidierungen und Korrekturen sind natürliche Bestandteile der Börsenentwicklung und bieten Chancen für neue Einstiege. Viele Anleger warten noch an der Seitenlinie auf günstigere Kurse. Obwohl die jüngsten Rückgänge ungewöhnlich erscheinen, sind die globalen Börsentrends laut den Ampelsystemen weiterhin intakt. Es findet zudem eine gewisse Rotation statt, bei der nicht alle Aktien gleichermaßen betroffen sind.
Der S&P 500 verzeichnete ebenfalls einen Rückgang, was statistisch gesehen nicht ungewöhnlich ist. Der Freitag als letzter Handelstag der Woche kann jedoch zusätzliche Unsicherheit schaffen, da Anleger über das Wochenende nicht reagieren können. Dies könnte den Verkaufsdruck weiter erhöhen, ebenso wie die Absicherungsmärkte, bei denen die Puts an Wert gewinnen. Der Volatilitätsindex VIX zeigte gestern einen deutlichen Sprung, was auf eine erhöhte Sorglosigkeit in den Tagen zuvor und nun auf eine stärkere Reaktion auf die Marktveränderungen hindeutet.
Oktober ist historisch gesehen ein volatiler Monat mit potenziellen größeren Marktbewegungen, Konsolidierungen und Korrekturen. Oftmals werden in September und Oktober die letzten Tiefs gesetzt, bevor sich die Märkte im ersten Quartal des Folgejahres erholen und neue Rekordhöhen erreichen. Dies geschah auch nach früheren Krisen wie dem Handelskonflikt zwischen den USA und China oder dem Nahostkonflikt. Aus der Vergangenheit lernen die Experten, nicht emotional zu reagieren, sondern auf die Datenlage zu blicken und anzuerkennen, dass Rücksetzer und Korrekturen wiederkehrend sind.
Ohne scharfe Korrekturen und Marktkorrekturen ist eine kräftigere Aufwärtsbewegung des Marktes unwahrscheinlich. Diese Korrekturen schaffen Liquidität und ziehen Kapital an, das an der Seitenlinie liegt, was letztendlich zu einem starken Schub nach oben führen kann. Es bleibt abzuwarten, ob die aktuelle Konsolidierung bereits das Ende des Abwärtstrends darstellt oder ob weitere Tiefs erreicht werden. Eine Marke von 28.700 Punkten im Nasdaq 100 wurde als mögliches Kursziel genannt, möglicherweise auch mit weiteren kleinen Rückgängen. Trotz der jüngsten Verluste liegt der Nasdaq 100 seit seinem großen Trendsignal noch deutlich im Plus. Der Index hat per Definition bereits eine Korrektur von rund 10 % vom Hoch erlebt.
Die Situation wird weiter beobachtet, und eine genauere Besprechung ist für 8:50 Uhr angekündigt. Es ist wichtig, sich auf die Ereignisse des Tages einzustellen, da sich das Börsenumfeld aufgrund von Nachrichten oder externen Einwirkungen schnell ändern kann. Eine starre Marktmeinung ist hier fehl am Platz.
Der Dow Jones zeigt sich weiterhin robust, und auch der S&P 500 befindet sich in der Nähe seiner Rekordhöhen. Für eine optimale Information wird die Website maerkte-und-trends.de empfohlen, die detaillierte Chartanalysen, Informationen über überkaufte oder überverkaufte Märkte und Trendentwicklungen bietet. Sowohl charttechnische als auch fundamentale Daten und Nachrichten sind entscheidend für die Kursentwicklung.
Die jüngste Eröffnung einer Position im Nasdaq 100 bleibt bestehen, da kein Handlungsbedarf besteht. Ein Nasdaq Call wurde vor zwei Handelstagen mit einem Hebel von 8 eröffnet. Aktuell liegt die Position mit rund 19,5 % im Minus. Der KO-Punkt liegt noch über 10 % vom aktuellen Indexkurs entfernt, was bedeutet, dass der Nasdaq noch weitere 10 % fallen müsste, um in einen Bärenmarkt einzutreten. Es wird betont, dass man sich nicht blind auf eine Marktmeinung versteift, sondern flexibel bleibt und die Entwicklungen laufend aktualisiert.
Auch am Wochenende werden Artikel und persönliche Marktmeinungen auf maerkte-und-trends.de veröffentlicht. Die Experten dort bieten Updates und Einblicke.
Die Entwicklung des Ölpreises ist ebenfalls relevant. Brent und WTI stiegen auf Jahreshöchststände bei rund 113 Dollar, was zu einem erhöhten Druck auf die traditionellen Märkte beitrug. Nicht nur Tech- und KI-Aktien, sondern auch Rohstoffe und Edelmetalle gerieten unter Druck. Der Goldpreis fiel auf ein 3-Monats-Tief, Silber erreichte den niedrigsten Stand seit 11 Monaten. Ein Wertverlust von 1,3 Billionen US-Dollar wurde gestern verzeichnet, wobei das Geld lediglich den Besitzer wechselte.
Peter Schiff, ein bekannter Gold-Bug, sieht die Möglichkeit eines Börsencrashs vor den Midterm-Wahlen. Die Experten halten Gold für eine sinnvolle Beimischung im Depot, betonen aber, dass auch Gold Korrekturen erlebt. Nach einem starken Trend im Oktober 2023 und einer Korrektur von 5600 Dollar auf rund 4000 Dollar wird zum Abwarten geraten, bevor man in Gold investiert. Eine Stabilisierung über ein bis zwei Wochen wäre wünschenswert, bevor man in den Markt einsteigt. Die psychologische Marke von 4000 Dollar allein ist kein Grund für eine Trendumkehr.
Bei den Chip-Aktien wie AMD und Intel gab es gestern starke Kursverluste von über 8 %. AMD fiel um 8,1 %, Intel um 8,04 %. Die Experten sehen hier eine stark überverkaufte Situation, die technisch gesehen zu einer Erholung führen sollte. AMD hat seit seinem Trendsignal im Juni 2025 eine beeindruckende Performance gezeigt und liegt immer noch 266 % im Plus, trotz des gestrigen Rückgangs. Die Kursziele für AMD reichen bis zu 400 Dollar.
Intel wird weiterhin als Megatrend eingestuft, und trotz der Konsolidierung ist der Trend intakt. Alle größeren Trendziele wurden erreicht, und das Spitzenziel von 122 US-Dollar am 8. Mai wurde erreicht. Kurzfristige Ziele deuten auf ein Erholungspotenzial von 39-50 % hin. Die Experten favorisieren die Möglichkeit guter Einstiegsgelegenheiten.
Nvidia und Meta Platforms, ebenfalls aus dem KI-Bereich, erlebten gestern Rückgänge von rund 7 %. Bei Nvidia wird geraten, abzuwarten und nicht ins fallende Messer zu greifen. Die langfristigen Trendziele wurden erreicht, und kurzfristige Ziele deuten auf ein Potenzial von bis zu 31 % hin. Bei Meta Platforms wurde vor den Zahlen ein Einstieg gewagt, und die Position liegt aktuell mit 3,63 % im Minus. Die Laufzeit des Optionsscheins ist bis März 2027, und ein Kurs von 720 US-Dollar wird als realistisches Ziel für das Jahresende oder Q1 2027 angesehen.
Moderna verzeichnete gestern einen Kursverlust von über 17 %. Nach einer starken Rallye und extrem überkauften Bedingungen reichte eine Meldung über den Impfstoff aus, um einen zweistelligen Kursrückgang auszulösen. Trotz der Korrektur bleibt Moderna seit Dezember letzten Jahres in einem starken Megatrend. Die kurzfristigen Ziele wurden am 25. September erreicht und sind abgearbeitet. Sollte die Aktie weiter korrigieren, könnten neue kurzfristige Ziele entstehen.
Die Experten betonen, dass sowohl charttechnische Signale als auch Nachrichten und Fundamentaldaten wichtig sind. Sie bedanken sich für die Aufmerksamkeit und ermutigen die Zuschauer, Daumenbewertungen und Kommentare zu hinterlassen. Um 8:50 Uhr folgt eine weitere Besprechung zum DAX-Handelsstart, bei der auch Moderna, IBM, Meta Platforms und andere Werte näher beleuchtet werden. Ein Video mit Timecodes wird kurz nach 10 Uhr veröffentlicht.