
Nasdaq 100: Heftiger sell-off! | Rohstoffe | AMD | Intel | Nebius | Meta | Moderna
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Herzlich willkommen zu "Märkte und Trends". Heute, am Freitag, dem 23. Oktober, um 8:10 Uhr, widmen wir uns der Frage, wie der Kaffee zu den jüngsten Entwicklungen am US-Aktienmarkt schmeckt und versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen. Mit mir ist Samir, guten Morgen. Guten Morgen, Christian. Schön, dass Sie wieder eingeschaltet haben.
Nach einem spektakulären Handelstag gestern, der ein ordentliches "Schlachtfest" für die Bären war, gerieten viele große Chip- und KI-Aktien sowie alles, was in den letzten Wochen gut lief, deutlich unter Druck. Der Nasdaq 100 verlor ebenfalls knapp 3 %. Wir werden analysieren, wie die Marktsituation gestern abgeschlossen wurde und wie es weitergehen könnte. Berechtigte Fragen erreichen uns, ob es zu einer größeren Korrektur kommen kann. Wir wollen das Schritt für Schritt aufgreifen.
Sie sprachen von einem "Bärenangriff". Gestern Abend hatte man das Gefühl, ein kleines Grillfest wurde eröffnet. Ist das eine gesunde Korrektur oder der Beginn eines längeren Kursverfalls? Gestern gab es einen ordentlichen Abverkauf, viele Aktien verloren zweistellig. Wir haben in den letzten Tagen über eine gute Marktkonsolidierung gesprochen, gefolgt von einer technischen Gegenbewegung. Gestern schlugen dann steigende Ölpreise, Inflationssorgen, Zinsentwicklungen und geopolitische Konflikte kräftig zu. Nicht zu vergessen sind die Capex-Ausgaben als Belastungsfaktor. Dennoch würde ich erstmal ruhig bleiben. Panik war noch nie ein guter Ratgeber. Solche Konsolidierungen oder Korrekturen sind keine außergewöhnlichen Ereignisse, sondern gehören dazu. Sie bringen auch wieder gute Chancen und Möglichkeiten für vernünftige Einstiegskurse. Viele Anleger warten noch am Spielfeldrand auf günstige Kurse.
Der Nasdaq 100 schloss gestern mit einem Minus von fast 3 %, der größte Tagesverlust seit dem 5. Juni. Fast 1,2 Billionen US-Dollar Marktkapitalisierung wurden in kürzester Zeit vernichtet. Die berechtigte Frage ist: Wie geht es weiter? Ist der Nasdaq 100 bärenanfällig? Werden wir noch panikartige Bewegungen oder einen "Washout" sehen? Wir haben in den letzten Tagen gesagt, dass ein letzter, vielleicht etwas ausgedehnter "Washout" nicht ausgeschlossen ist, bevor die statistisch starken Börsenmonate November und Dezember eine stärkere Erholung einleiten.
Wir werfen einen Blick auf die Börsenampeln und die großen Trendentwicklungen. Gibt es alarmierende Signale, oder ist es Zeit, Positionen aufzubauen? Das Gesamtbild ist wichtig. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir noch etwas kräftiger zurücksetzen. Die großen Börsenampeln sind weiterhin sehr positiv. Es gibt auch eine gewisse Rotation. Dies ist kein typischer Sell-Off, bei dem alle Aktien mitgerissen werden. Starbucks, obwohl gut gelaufen, und auch andere Aktien außerhalb von KI und Chips zogen gestern an, wie beispielsweise Nike. Insgesamt ist die US-Börsenampel neutral, wir sind immer noch im überhitzten Bereich. Es kann sein, dass wir in den nächsten Tagen seitwärts schieben oder unter Druck geraten.
Viel wichtiger ist, dass die Weltbörsen insgesamt und alle Indizes intakt sind. Wir bauen den überverkauften Bereich ab, daher sehe ich die Situation momentan nicht dramatisch. Es ist ungewöhnlich, dass es gestern so kräftig nach unten ging. Berechtigte Fragen gibt es, ob die hohen Indexstände, Bewertungen und Investitionen uns irgendwann um die Ohren fliegen werden, oder ob es nur eine gesunde Konsolidierung ist, um den Trend zum Jahresende oder im Q1 2027 fortzusetzen. Wir haben keine Glaskugel, aber die Trends sind intakt. Eine Konsolidierung oder ein "Washout" gehört zur Börsenentwicklung dazu.
Der S&P 500 gab gestern knapp 1,2 % ab, was der 21. tägliche Rückgang mit einem Verlust von über einem Prozent in diesem Jahr ist. Statistiken dazu kann man sich in Ruhe ansehen. Nun müssen wir abwarten, wie es weitergeht. War es nur ein Tag, oder konsolidieren wir weiter? Die Situation wird durch den Freitag erschwert, den letzten Handelstag der Woche. Die Sorgen am Wochenende könnten dazu führen, dass Anleger am Montag vorsichtiger sind und aussteigen wollen. Dies könnte den Markt heute weiter unter Druck setzen.
Auch der Terminmarkt zeigt eine erhöhte Absicherung durch Put-Optionen. Der Volatilitätsindex (VIX) legte gestern ebenfalls kräftig zu. Er war zuvor niedrig, was auf eine gewisse Sorglosigkeit hindeutete. Gestern gab es einen ordentlichen Sprung, zwischenzeitlich um 16-17 %. Ich bleibe dabei: Ein Tag Konsolidierung, ein kräftiger "Washout", gehört dazu. Ich sehe das weiterhin sportlich, aber wir müssen jeden Tag neu bewerten. Eine pauschale Meinung ist gefährlich. Irgendwann endet auch eine starke Bullenentwicklung mit kräftigen Auswirkungen, und die Massenpsychologie sollte nie unterschätzt werden.
Ist dieser Verlauf im Oktober ungewöhnlich? Nein, ganz im Gegenteil. Der Oktober ist oft von größeren Marktbewegungen, Volatilität und auch kräftigen Korrekturen geprägt. Erfahrungsgemäß werden die letzten Bewegungstiefs oft im September oder Oktober gesetzt, und danach, spätestens im ersten Quartal des Folgejahres, entwickeln sich die Börsen deutlich. Neue Rekordstände entstehen oft erst, nachdem es kräftig korrigiert hat. Ob Handelskonflikte, geopolitische Krisen – meist folgt nach Tiefen eine starke Aufwärtsbewegung.
Sie haben gefragt, wie viele Börsenabschwünge ich erlebt habe und was ich daraus gelernt habe. Ich habe daraus gelernt, aus der Vergangenheit die richtigen Schlüsse zu ziehen und nicht emotional zu reagieren, sondern auf die Datenlage zu blicken. Solche Rücksetzer oder Korrekturen können immer wieder vorkommen. Schauen wir uns das Jahr 2026 an: Dort gab es ebenfalls kräftige Einbrüche, gefolgt von starken Entwicklungen. Ohne scharfe Korrekturen und ohne dass die Märkte mal kräftig Luft ablassen, ist ein starker Anstieg kaum möglich. Dies sorgt für Absicherungen, Kapital, das am Spielfeldrand liegt, und führt irgendwann zu einem kräftigen Schub. Ob das dieses Jahr passiert, oder ob wir am Ende dieser Korrektur sind, muss abgewartet werden. Ich schließe nicht aus, dass wir noch tiefer gehen. Gestern deutete ich an, dass wir vielleicht die Marke von 28.700 Punkten sehen könnten, vielleicht sogar etwas tiefer.
Trotzdem ist der Nasdaq 100 seit seinem großen Trendsiganl immer noch deutlich im Plus, knapp 11 %. Die Indizes sind insgesamt gut gelaufen, zweistellig. Der Nasdaq 100 hatte ein Plus von 17-18 %. Wir haben jetzt fast 8-9 % vom Bewegungshoch verloren. Per Definition sind wir in einer Korrektur von 10 %. Ob diese Korrektur endet oder fortgesetzt wird, besprechen wir um 8:50 Uhr weiter. Abonnieren Sie den Kanal. Wir müssen uns wie die Zuschauer auf die täglichen Börsenereignisse einstellen. Das Börsenumfeld kann sich durch Nachrichten, externe Einflüsse oder Black Swan Events schnell ändern. Es wäre fatal, an einer alten Meinung festzuhalten, wenn sich das Marktumfeld komplett verändert hat. Daher bleibe ich im Moment tiefen entspannt. Es gibt gute Gelegenheiten. Der Nasdaq 100 zeigt eine schöne Konsolidierung.
Der Dow Jones, der in den letzten Tagen ebenfalls unter Druck geriet, ist weiterhin robust. Wir sehen hier eine schöne Konsolidierung und Korrektur mit Gegenbewegungen. Der S&P 500 zeigt ein ähnliches Bild. Der Test der letzten Bewegungshochs wurde vorgenommen, aber wir sind immer noch nahe der Rekordhöhen. Der Index liegt aktuell knapp 10 % darunter.
Für bestmögliche Informationen zu Einzelwerten, Indizes, Rohstoffen oder Chipaktien besuchen Sie märkteundtrends.de. Dort finden Sie zu jedem Chart tiefgründige Informationen, ob der Markt überkauft oder überverkauft ist, ob der Trend intakt ist oder ein Regelbruch vorliegt. Wir haben diese Plattform ins Leben gerufen, um unseren Zuschauern Informationen mit auf den Weg zu geben. Dies sind charttechnische Informationen. Ebenso wichtig ist das Börsenumfeld, Fundamentaldaten, Wirtschaftsdaten und Nachrichten. Ob der Chart oder die News die Kurse machen, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Beides gehört zusammen. Im großen Börsenumfeld bleibe ich ruhig, das gehört dazu.
Sie bleiben ruhig. Das nehme ich mit. Die Positionen, die diese Woche im Nasdaq eröffnet wurden, bleiben bestehen. Es besteht kein Handlungsbedarf. Wir haben eine erste Tranche im Nasdaq Call aufgenommen, vor zwei Handelstagen. Gestern gab es den kräftigen Dip. Wir haben einen Hebel von acht gewählt. Wir werden uns das heute noch ansehen. Vorbörslich sind die Indikationen freundlich. Mit unserem Zertifikat sind wir knapp 19,5 % im Minus. Unser KO-Punkt liegt noch über 10 % über dem aktuellen Indexkurs. Der Nasdaq müsste also nochmals 10 % korrigieren, damit wir in einen Bärenmarkt geraten. Ich schließe nichts aus, denn zu sagen, etwas wird niemals passieren, ist eine der teuersten Lehren an der Börse.
Wir haben mit einem Hebel von 7,8 begonnen. Eingestiegen sind wir zu 34,51. Aktuell stehen wir bei 27,78, also knapp 20 % im Minus. Aber ich bin entspannt. Ich sage nicht, dass ich stur festhalte, weil meine Marktmeinung zählt. Wir werden das Ganze regelmäßig aktualisieren und unsere Einschätzungen weitergeben. Auch am Wochenende werde ich Artikel schreiben und meine persönliche Marktmeinung teilen. Auf Märkte und Trends.de haben alle unsere Marktexperten eigene Profilseiten mit Updates.
Wir haben auch das gestrige Ereignis, wo ich über den Ölpreis geschrieben habe, der durch die Decke ging. Wir sind wieder bei knapp 113 Dollar, dem Jahreshoch. Wenn der Ölpreis kräftig anzieht, ist das ein Faktor für den Druck auf die traditionellen Märkte. Nicht nur Tech- und KI-Aktien, auch Rohstoffe waren unter Druck. Brent und WTI stiegen, Edelmetalle fielen.
Das ist nicht nur der Aktienmarkt, sondern auch der Goldpreis, der die 4000-Dollar-Marke nach unten getestet hat. 1,3 Billionen US-Dollar wechselten gestern den Besitzer. An der Börse wird kein Geld vern