
ACHTUNG 🚨 FAKE Mails von BitBox, Trezor und Co.!
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Gestern Abend wurden gefälschte E-Mails von Hardware-Herstellern wie Bitbox und Trezor verschickt, die versuchten, eine Software unterzuschieben, um Kryptowerte zu stehlen. Dies geschah, weil wir uns in einer Phase befinden, in der Sicherheitslücken, insbesondere im Übergang von einer Nicht-KI- zu einer KI-Welt, sehr anfällig sind. KI-Modelle entwickeln sich so schnell, dass Schwachstellen entdeckt werden, die zuvor nicht absehbar waren. Dies wird sich fortsetzen, bis eine Sättigung des technischen Fortschritts erreicht ist und die wichtigsten Punkte mit KI abgedeckt sind.
Daher ist äußerste Vorsicht geboten. Gebt niemals die Wiederherstellungswörter eurer Hardware-Wallet preis, die diese für euch erstellt hat. Diese Wörter sind der Schlüssel zu euren Kryptowerten. Die Angriffe erfolgen eher auf sozialer Ebene (Phishing) als auf technischer.
Eine der gefälschten E-Mails sah sehr echt aus und behauptete, Bitbox hätte einen Entropie-Bug im Microcontroller. Sie forderte Benutzer auf, ein "Entropy Check Tool" herunterzuladen, um zu prüfen, ob ihr Gerät betroffen ist. Dies war ein Fake und man sollte nicht darauf klicken. Das Brisante daran war, dass diese E-Mails von den offiziellen E-Mail-Adressen von Bitbox, Trezor ([email protected]) und Cointracking stammten.
Der Grund dafür ist, dass alle denselben E-Mail-Versanddienstleister, Brevo, nutzen. Unternehmen verwenden solche Dienstleister für den Versand großer Mengen von E-Mails (z.B. Newsletter), um zu verhindern, dass ihre E-Mails von Providern wie Telekom oder GMX als Spam blockiert werden. Brevo ist einer der größten Anbieter in diesem Bereich.
Bei Brevo gab es einen Sicherheitsvorfall. Eine Schwachstelle in der Schnittstelle ermöglichte es externen Parteien, E-Mails im Namen der Kunden zu versenden. Daher konnten Angreifer E-Mails unter den offiziellen Adressen von Cointracking, Trezor und Bitbox verschicken. Es ist wichtig zu wissen, dass man in dieser Phase keiner E-Mail oder keinem Anruf wirklich trauen kann.
Die Geräte von Bitbox und Trezor selbst sind sicher. Der Vorfall betraf lediglich den E-Mail-Dienstleister. Es besteht keine aktuelle Sicherheitslücke bei den Hardware-Wallets. Daher gibt es keinen Handlungsbedarf, außer äußerster Vorsicht und dem Vermeiden, auf Links in solchen E-Mails zu klicken, da dies zum Herunterladen von Viren oder Trojanern führen könnte.
Die Vermutung ist, dass das "Entropy Checking Tool" kein klassischer Virus ist, sondern eine Software, die Benutzer auffordert, ihre Wiederherstellungswörter einzugeben, um diese dann an die Angreifer zu übertragen. Wenn man also darauf geklickt hat, ist der Computer wahrscheinlich nicht mit einem Virus infiziert, aber man sollte trotzdem vorsichtig sein und solche Links generell meiden. Dies gilt auch für alle anderen verdächtigen E-Mails und SMS.
Es wird darauf hingewiesen, dass es heute Abend einen Livestream zur Haltefrist von Kryptowährungen geben wird, da ein Referentenentwurf des BMF vorliegt. Dieser Livestream verspricht spannende Informationen und wird um 20:15 Uhr auf dem Blogtrainer YouTube-Kanal stattfinden.
In dieser Übergangszeit, die einige Jahre dauern kann, ist es wichtig, besonnen vorzugehen, sich nicht von Angst leiten zu lassen und sich mit diesen Themen zu befassen.